Monat: Januar 2018

Gut in den Tag starten – mit Morgenroutinen

Wie man aus Medizin und Psychologie weiss, wirken Rituale stabilisierend. Sie können den Tag in verschiedene Phasen einteilen und geben Menschen Halt. Gerade bei viel Stress können eingeübte Routinen deshalb eine beruhigende Wirkung haben. Eine Morgenroutine kann so für einen Rahmen am Beginn des Tages sorgen. Mit ihr können Sie sich einen guten Start in den jeweiligen Tag verschaffen.

Beginnen Sie Ihren Tag mit einer angenehmen Morgenroutine

Es gibt ganz verschiedene Formen von Ritualen. Der wesentliche Punkt dabei aber ist ganz einfach. Er besteht darin, dass Sie sich erstens eine bestimmte Art von Übung oder angenehme Tätigkeit aussuchen. Diese Tätigkeit üben Sie zweitens zu einem festgelegten Zeitpunkt aus und geniessen das. Eine solche Morgenroutine kann sowohl in einer kleinen sportlichen Übung wie zum Beispiel auch im Genuss einer Tasse Espresso bestehen. Sie können zu einem festgelegten Zeitpunkt für ein paar Minuten in sich gehen oder draussen durch den Garten spazieren. Wichtig an der Morgenroutine ist, dass sie diese konsequent zum festgelegten Zeitpunkt durchführen. Sie sollten dabei sowohl die Tätigkeit genießen wie auch bewusst nachdenken. Wer sich zum Beispiel einen Kaffee oder Tee zubereitet, um in den Tag zu starten, kann sich dies ganz einfach vorstellen: Sowohl die Zubereitung wird bewusst erlebt und ausgekostet wie auch jeder Tropfen des Getränks voll und ganz wahrgenommen wird. Das stärkt den Menschen und bietet einen Rahmen, der in jeder Hinsicht angenehm ist. Bei der Durchführung der Morgenroutine können Sie über den anstehenden Tag nachgehen oder einfach nur genießen. In jedem Fall sollten Sie sich bewusst Zeit für ein solches Ritual nehmen. Gehen Sie in sich ohne dass man Sie dabei ablenkt.

Was ist die richtige Morgenroutine für Ihren Alltag?

Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Ritual sind, suchen Sie sich etwas aus, was Ihnen Freude bereitet. Der Kaffeeliebhaber beispielsweise freut sich bereits vor der Zubereitung auf den angenehmen Duft und kauft sich einen besonderen Kaffee ein. Der Spaziergänger empfindet möglicherweise die blühenden Pflanzen im Garten als besonders angenehm. Andere Menschen wissen, dass sie mit sportlichen Übungen ihren Geist aufwecken und auch etwas für ihren Körper tun. Suchen Sie sich unter den verschiedenen Ideen also eine aus, mit der Sie etwas Besonderes verbinden können. Sie sollten zudem darauf achten, dass es sich um eine Art von Ritual handelt, die Sie nach Möglichkeit nicht nur bei sich zu Hause ausüben können. Wer seine Morgenroutinen konsequent jeden Tag ausübt, lässt auch auf Reisen nicht davon ab. Wenn Sie sich also eine kleine Übung zulegen, die Sie auch auf Geschäftsreisen oder im Urlaub ausüben können, machen Sie sich das Leben leichter. Eine Morgenroutine kann Ihnen auch hierbei helfen, früh in den Tag zu starten und diesen effizient zu nutzen. Wer am Abend oder morgens im Bett weiß, dass ein Morgenritual wartet, beginnt den Tag schneller. Sie können das Morgenritual so auch als Unterstützung beim Aufstehen helfen. Viele Menschen, die ein Morgenritual konsequent nutzen, sind irgendwann gar nicht mehr auf die Hilfe eines Weckers angewiesen. Der Körper kann sich solche Tätigkeiten, die den Tag strukturieren, bewusst merken.

Wie ein Journal kreativitätssteigernd das Leben begleitet

Wie ein Journal kreativitätssteigernd das Leben begleitet

Der Tagesablauf vieler bekannter kreativer Persönlichkeiten zeichnet sich durch eine Gemeinsamkeit aus. Sie haben ein Journal oder Arbeitstagebuch geführt – und nicht wenige haben ihren Tag mit dem Führen dieses Buches begonnen. Aber wie nutzt man ein solches Journal am besten und welche Vorteile bringt es mit sich und wie können Sie es am besten führen?

Was kann ein Journal leisten?

Der Dichter Bertolt Brecht ist nur ein berühmtes Beispiel eines Künstlers, der ein Journal geführt hat – und dies erfolgreich über Jahre hinweg. Viele seiner Projekte wurden in den hier festgehaltenen Notizen begonnen. Aber auch Reflexionen über das alltägliche Leben finden sich in den Blättern dieser Hefte. Für Brecht waren die Hefte der Ort, an dem er neue Ideen kurz festhielt aber sich auch Notizen über zündende Gedanken machte, die im Gespräch mit anderen Personen entstanden waren. Das Schreiben des Journals war so nie ein Schreiben eines einsamen Kopfes, sondern immer auch die Auseinandersetzung mit den Überlegungen, die im Gespräch auf der Arbeit und ganz privat, mit Freunden wie auch in der Auseinandersetzung mit Gegnern Brechts entstanden sind. Brechts Schreibarbeit hatte so gesehen einen dialogischen Charakter wie auch einen reflexiven Aspekt. Denn das Journal zielte immer auf die Reflexion der eigenen Arbeit Brechts ab. Sie kann ganz gezielt genutzt werden, um die eigene Persönlichkeitsentwicklung oder wichtige Entscheidungen im Leben zu reflektieren und gezielt abzuwägen.

Wie führt man das Dokument am besten?

Am besten führen Sie ein Journal morgens und beginnt mit ihm den Tag. In diesem Fall kann es einem helfen, die verschiedenen Dinge im Blick zu behalten, die jeweils anstehen. Aber es hilft einem auch in einem anderen wichtigen Punkt. Wer sich vornimmt, gezielt einen positiven Aspekt am jeweiligen Tag zu finden, wird positiv in das Leben starten. Nehmen Sie sich ganz einfach eine wesentliche Sache heraus, auf die Sie sich an diesem Tag ganz besonders freuen. Sie kann als Belohnung für erledigte Arbeitsschritte genutzt werden und so für Motivation sorgen, die über den ganzen Tag hinweg hilft. Mitunter lassen sich die Sachen, auf die man sich freut, auch gezielt mit mühseliger Arbeit verbinden. Wenn Sie im Journal reflektieren, was Sie in den vergangenen Tagen bereits erreicht und hinter sich gebracht haben, wird Sie das zusätzlich bestärken. Eine wesentliche Aufgabe eines Journals besteht auch darin, dass Sie sich Ihre eigene Entwicklung bewusst vor Augen halten. Viele Menschen haben nur im Blick, was noch alles erledigt werden muss und vergessen dabei ganz jene Sachen, die bereits von ihnen erledigt wurden. Ein Journal hilft dabei, diese Produktivität im Blick zu behalten und hat noch einen Vorteil: Wenn es richtig geführt wird, vernetzt es die einzelnen Schritte auf grosse Ziele hin. Fragen Sie sich also beim Schreiben am Morgen ganz bewusst: Was habe ich alles bereits erledigt und was motiviert mich aktuell besonders? Wie kann ich diese Motivation gezielt nutzen? Und wie lassen sich die einzelnen Schritte im Journal auf grosse Ziele bewusst hin orientieren? Wenn Sie Ihr Journal auf diese Weise führen wird es für einen guten Start in den Tag sorgen.

1440 Minuten – jeden Tag

1440 Minuten – jeden Tag

Lass uns eine einfache Rechnung machen: 1440 Minuten entsprechen 24 Stunden. Davon solltest Du Deinem Körper 8 Ruhestunden (durch mindestens sechs Stunden in der Nacht zzgl. Mittagsschlaf, Powernap etc.) garantieren. Verbleiben 16 Stunden. Du wirst schätzungsweise zwei Stunden für Deine Mahlzeiten (inkl. kleiner Kaffee-Pausen) benötigen.

Eine Stunde brauchst Du – über den Tag verteilt – für gewisse Körperpflege im Bad. Es bleiben noch 13 Stunden. Jetzt kommt noch der Arbeitsweg in Abzug. Im günstigsten Fall nimmt der (für Hin- und Rückfahrt) lediglich eine Stunde in Anspruch. Schon sind wir nur noch bei 12 Stunden. Wenn Du jetzt davon acht Stunden arbeitest (oder sogar zehn Stunden einplanst), bleiben Dir zwischen 2 und 4 Stunden für Deine Familie, Freunde, Vereine und für Dich selbst.

Du musst zugeben, dass das hart und eher unrealistisch klingt. Denn wir wissen, Du brauchst wenigstens eine Stunde für Kleinigkeiten wie Kaffee besorgen, Tickets lösen, SMS checken und dem all gegenwärtigen Social Media. Wie soll dass nun noch aufgehen? Ganz einfach: Du planst nur 4 Stunden realistische Arbeitszeit pro Tag fix ein. “Vier Stunden?” wirst Du nun erstaunt sagen. “Aber ich habe doch eine 38 (oder 42, 48, 60) Stunden Woche?”

Das mag laut Arbeitsvertrag auch korrekt sein. Wirklich produktiv sind allerdings nur die wenigsten Berufstätigen an wirklich 8 Stunden pro Tag. Selbst Chirurgen, Fluglotsen oder Akkordmaurer können keine 8 Stunden am Stück/täglich voll produktiv sein.

Natürlich müssen wir präsent sein, hochkonzentriert selbstverständlich, fehlerfrei sowieso, aber sind wir dabei kontinuierlich produktiv? Schaffen oder erschaffen wir permanent in der festgeschriebenen Arbeitszeit etwas?

Die ehrliche Antwort lautet: Nein! Akzeptiere diese Tatsache und nutze dieses Wissen, um die tatsächliche Produktionsphase des Tages gezielt zu nutzen.

Was Du über Energie wissen musst

Was Du über Energie wissen musst

Dein Gehirn beansprucht 20% des Gesamtenergieverbrauchs. Das heisst, Du musst genug trinken, das Richtige essen, Pausen einlegen und Dich ausreichend bewegen. Exercise your health and exercise your brain – das Gehirn ist wie ein Muskel und braucht Impulse und Sauerstoff, genau wie Dein Bizeps. Es gilt also, die körperlichen Bedürfnisse in ausgewogenem Maß zu befriedigen, um die benötigte Energie für die optimale Leistungsfähigkeit des Gehirns abrufen zu können.

Du solltest Dir bewusst machen, dass nicht nur der Faktor Zeit begrenzt ist, sondern auch unsere Energie. Fehlt es Dir an der benötigten Energie, kann die zur Verfügung stehende Zeit auch nicht bestmöglich genutzt werden.

Jeder Mensch hat einen eigenen Rhythmus und du solltest Dir Deinen bewusst machen. Lerne Dich und Deine persönlich produktivsten Phasen kennen. Erkunde genau, wann Du am effektivsten bist. Versuche Deinen Arbeitstag auf Deinen Biorhythmus abzustimmen. Die meisten Menschen haben ihr Leistungshoch am frühen Vormittag.

Das ist für sie also der ideale Zeitpunkt, um fokussiert an Aufgaben mit höchster Priorität zu arbeiten. Wenn Du hingegen erst am Nachmittag zur Bestform aufläufst, akzeptiere es und plane Deinen Arbeitsablauf entsprechend.

Wer wir sind

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Hinter BIGYOURLIFE stehen Giovi und Roger – zwei Unternehmer, die bereits eigene Unternehmen und Projekte aufgebaut und mitgeholfen haben. Weil die Work-Life-Balance schon immer ein zentrales Thema spielte, haben sie sich schon früh damit auseinandergesetzt, Seminare besucht, sich coachen lassen und zig Bücher und Podcasts zum Thema gehört, bis sie sich gesagt haben: wir wollen noch konkreter werden – noch besser und wir schreiben darum das auf, was uns selbst geholfen hat.

Giovanni ist der Kopf hinter Swiss Bubblesoccer, wirkt hinter den Kulissen bei Decollage und ist Mitgründer vom Winti Office. Er ist ausserdem Dozent an der SWIMAC und begleitet Firmen in den Bereichen Marketing und Business Intelligence.

Roger ist Autor von diversen Büchern, der Kopf hinter dem Bootcamp Winterthur, hat Teslasharing mitgegründet und doziert an diversen Schulen zum Thema Businessplanung und Digitalisierung.

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